|
Die Vermittlung digitaler Medien an Kunsthochschulen
Die Pionierzeit der digitalen Medienkünste ist nach den mutigen Setzungen der frühen 90er Jahre mit ihren Museums- und Hochschulgründungen abgeschlossen. Elektronische und digitale Medien gehören inzwischen zum Kanon der Kunst und zu den Lehrinhalten an den meisten Kunsthochschulen. Mehr noch als andere Kunstformen implizieren digitale Medien eine interdisziplinäre Arbeitsweise zwischen Bild, Klang und Text, Raumgestaltung, Navigation und interaktiver Erzählung. Wie sollten die Hochschulen das Curriculum bestimmen in einem Feld, das keinen festgelegten Kanon besitzt und das stetigen technischen, theoretischen und arbeitspraktischen Wandlungen unterworfen ist? Welche neuen Lehrmethoden brauchen Kunsthochschulen, welche Traditionen sind aufzugreifen und zu reflektieren? Wie verändert sich „die Lehre“, und wie werden Neuerungen von etablierten Fachbereichen angenommen?
Diskussion mit
Stefan Roemer (de)
ehemals Kunsthochschule für Medien Köln
Holger Schulze (de)
Universität der Künste Berlin, SOUNDXCHANGE
Ute Vorkoeper (de)
HfBK Hamburg, transmedien
Thomas Winkler (de)
Universität Lübeck, Institut für Multimediale und Interaktive Systeme
Bettina Lockemann (Projekt Visuelle Kompetenz im
Medienzeitalter - ABK Stuttgart)
www.visuelle-kompetenz.de
Lutz Dammbeck (Projektklasse Neue Medien HFBK Dresden)
Casey Reas (Interaction Design Institute Ivrea)
www.interaction-ivrea.it
in Kooperation mit SOUNDXCHANGE UdK-Berlin und BLK-Programm „Kulturelle Bildung im Medienzeitalter“
gefördert durch BMB
www.kubim.de
|