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Interaktive Kunst wurde in den 90ern als die Königsdisziplin der elektronischen Künste angesehen. Es entstand eine Vielzahl höchst interaktiver Kunstwerke, die die „Sprache“ der Interaktivität definierten. Es scheint fast, als sei die damals so drängende Suche nach revolutionären Modellen des Kunsterlebnisses und nach neuen Interfaces vielerorts eingestellt worden. Doch reicht dies aus, um von einer „Krise“ der interaktiven Kunst zu sprechen?
Ist diese „Krise“ nicht vielmehr die Fehlinterpretation einer inzwischen normalisierten Situation? Welche Formen der Interaktion spielen momentan und in der Zukunft eine Rolle bei der Konzeption von interaktiver Kunst, und wo gibt es spannende Entwicklungen in Richtung Multi-User- Environments und Kunst im öffentlichen Raum?
Eine Diskussion mit:
Sally Jane Norman (nz/fr) Direktorin der Ecole Supérieure de l’Image, Angoulême/ Poitiers
Joachim Sauter (de) Professor für Digital Media Design/Art an der UdK Berlin, Mitbegründer von Art+Com e.V.
Perttu Rastas (fi), Kurator am Kiasma Museum Helsinki
Cécile Babiole (fr) Medienkünstlerin (tbc)
und andere
Rezension
im Tagesspiegel
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